Corona-NEWS Motorrad-Gruppenfahrten sind bis 19.04.2020 verboten. Der MTT sagt alle Stammtische, Motorradtouren und sonstige Veranstaltungen bis zum 19.04.2020 ab.
Gruppenfahrregeln

Unser Motorrad-Touren-Treff Blues                Der MTT in der Motorradzeitschrift bmm               Video: der MTT auf JURA-Tour               

Gruppenfahrregeln

Besondere Gruppenfahrregeln

Es gibt diverse Regeln für das Fahren in der Motorradgruppe. So kommt es auch oft vor, das die schnellen Motorradfahrer vorne in der Gruppe starten und die moderaten hinten. Alternativ das Fahren in 2 oder mehr Gruppen oder das der jeweilige Biker/die Bikerin hinter dem Tourguide bei Abzweigungen stehen bleibt, der Gruppe den Weg zeigt und vor dem letzten der Gruppe wieder einschert (das sogenannte Rotations- oder Marshall-Prinzip). Somit bleibt es auch im MotorradTourenTreff dem jeweiligen Tourguide überlassen, mit welchen Gruppenfahrregeln er/sie seine/ihre Tour durchführt. Diese werden beim Start der Tour durch den Tourguide bekannt gegeben.


Grundsätzliche Gruppenfahrregeln

Die Fahrt in einer Gruppe stellt an die Fahrer(in) weit höhere Anforderungen als das Solo-Fahren! Selbst erfahrene Biker(innen) lassen sich durch die Gruppe schnell zu Fahrmanövern verleiten, die sie nicht beherrschen und zu Gefährdungen für sich und andere führen.  Deshalb möchten wir an dieser Stelle allen Mitfahrern auf den Touren unsere Gruppenfahrregeln aufzeigen.

 

Das Marshall- bzw Rotationsprinzip

Da wir sehr oft in großen Gruppen fahren (15 - 25 Motorrädern), läßt sich diese große Gruppe nur durch das Marshall- bzw. Rotationsprinzip führen. Hierbei führt der Tourguide die Gruppe an und gibt bei jedem Abbiegevorgang dem ihm folgenden Motorrad Signal (i.d.R. durch Ausstrecken des rechten Armes) anzuhalten (Platz zum Halten auswählen, der keine Gefährdung anderer beinhaltet und trotzdem gut für alle sichtbar ist) und der Fahrer(in) des stehenden Motorrades gibt den folgenden Motorrädern dann ebenfalls Signal, abzubiegen. Als letztes Motorrad fährt der "Lumpensammler". Ihm ist die Route bekannt und er/sie löst erste Probleme. Das an der Abbiegung stehende Motorrad schert vor dem Lumpensammler wieder in die Gruppe ein. Bei diesem System kann man auch den Vorder- oder Hintermann aus den Augen verlieren und fährt trotzdem weiter. Ein sehr entspanntes und trotzdem zügiges Fahren ist somit gewährleistet.

 

Zu schnell oder zu langsam, dass ewige Thema

Wir rasen und wir trödeln nicht. Wir fahren ein den Verkehrsvorschriften nahezu konformes Tempo. Hierbei ist aber zu beachten, das z.B. in engen Kurvenpassagen, die es zahlreich in unserer Region gibt, die zulässige Höchstgeschwindigkeit oftmals sowieso kaum zu erreichen ist, trotzdem wird zügig gefahren. Wir sind hier eine eingespielte Gruppe mit umfangreicher Tourerfahrung. Motorradfahrer(innen), denen unser (normales) Tempo bereits zu schnell ist, lassen sich bitte nicht mitziehen, sondern fahren rechts heran und scheiden aus der Gruppe aus. Dieses hat nichts mit Unfähigkeit zu tun, sondern zeugt von Stärke, denn die Gefahr, dass etwas passiert, ist einfach zu groß (aus der Kurve herausgetragen, auf die Gegenfahrbahn kommen usw.). Das muss unbedingt vermieden werden.

 

Vor Antritt der Fahrt

Alle Teilnehmer der Gruppe müssen ausgeruht und nüchtern(!) rechtzeitig am Abfahrtsort eintreffen. Das Motorrad ist vollgetankt und in technisch einwandfreiem Zustand. Vor Abfahrt informiert der Tourguide über die Fahrstrecke, Pausen(!) und weiteres nach Bedarf.


Fahren in der Gruppe (gilt nur in Auszügen für das Marshall- bzw Rotationsprinzip)

Vorweg fährt der Tourguide. Seinen Platz in der folgenden Gruppe sucht sich der/die Teilnehmer(in) selber. Grundsätzlich gilt, je näher in der Reihenfolge am Tourguide, desto entspannter ist das Fahren. Je weiter hinten in der Gruppe, umso zügiger muss gefahren werden (ausgenommen Marshall- bzw Rotationsprinzip). Somit ist es kein Zeichen von Schwäche oder ähnlichem, wenn man sich hinter dem Tourguide einordnet. Die bei Fahrtantritt eingenommene Ordnung darf nur veränadert werden, wenn sich die betroffenen Biker bei der nächsten Pause absprechen. Am Schluss der Gruppe fährt ein "Lumpensammler", der die Tour kennt und bei Problemen von Vorausfahrenden sofort eingreifen kann und Kontakt zum Tourguide hält.

Während der Fahrt versetzt fahren – sofern es die Breite der Straße zulässt – und  Sicherheitsabstand einhalten. Den Abstand zum Vordermann jedoch nicht „überdehnen“, das reißt die Gruppe auseinander und der Tourguide verliert den Überblick. Bei Stopps (z.B. Ampeln) nebeneinander halten und losfahren, so dass Kreuzungen zügig überquert werden. Rechtzeitig blinken, so dass der Folgende nicht überrascht wird. Beim Kurvenfahren vom versetzten Fahren rechtzeitig auf seine "Linie" wechseln, Sicherheitsabstand einhalten! Kein falscher Ehrgeiz (Gruppenzwang)! Nur überholen, wenn die Gruppe sicher folgen kann! Jeder Tourteilnehmer ist für seine Fahrweise und Streckenwahl selbst verantwortlich und haftbar, auch dann, wenn er dem Tourguide folgt.

Nicht "mitziehen" und zu riskanten Überholmanövern verleiten lassen! Überholvorgänge rechtzeitig vor Kurven abschließen!. Auf Nachzügler warten, die noch nicht überholen konnten! Sicheres Einscheren der Nachfolgenden ermöglichen (Platz machen)!


Abriss der Gruppe / sonstige Probleme (gilt nicht für das Marshall- bzw. Rotationsprinzip)

Der Vorausfahrende achtet durch Blick in den Spiegel auf seinen Hintermann. Ist dieser längerfristig (ausgenommen Rotations- bzw Marshallprinzip) nicht mehr im Spiegel zu sehen, ist das Tempo zu verlangsamen bis zum Anhalten. Wenn die gesamte Gruppe dadurch zum Halten kommt, fährt der Tourguide und ein weiterer durch ihn benannter Biker als Helfer/Informant für die Gruppe zurück und schaut nach, was passiert ist. Der Rest der Gruppe wartet und dreht nicht um.


Pausen

Spätestens alle 90 Minuten legen wir eine Pause ein. Miteinander über aufgetretene Probleme(Geschwindigkeit, Reihenfolge etc.) REDEN! Ausreichend trinken (kein Alkohol versteht sich).


Straßenverkehrsordnung

Die Regeln der StVO sind strikt zu beachten und einzuhalten. So z.B. kommt es auf keinen Fall in Frage, dass durch die Teilnehmer unserer Motorradgruppe Straßen gesperrt werden, so dass alle Teilnehmer der Gruppe geschlossen weiterfahren können. Vielmehr ist der kreuzende Verkehr ist zu beachten und Vorfahrt ist zu gewähren.

Jeder Tourteilnehmer ist für seine Fahrweise und Streckenwahl selbst verantwortlich und haftbar, auch dann, wenn er dem Tourguide  folgt.

Ist der/die Tourteilnehmer(in) überfordert (Geschwindigkeit, Gelände o.ä.) wird ihm/ihr geraten anzuhalten. Der Tourguide bespricht mit ihm/ihr alles weitere.

Die Straßenverkehrsregeln gelten für jeden Tourteilnehmer uneingeschränkt.








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